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die Hände drückend, „ja, Du biſt Officier, und ich ſollte das Geheimniß bis zu dem Tage bewahren, wo Du Dein Patent erhältſt, damit Deine Freude vollſtändig wäre. .. denn Du weißt noch nicht Alles.“
„Was gibt es denn noch mehr, Herr Bernard?“ fragte Erneſtine, welche an dieſer Scene lebhaften Antheil nahm.
„Meine Fräulein, mein lieber Olivier wird mich lange Zeit nicht mehr verlaſſen, denn er iſt zum Officier bei einem der Regimenter ernannt, welche nach Paris in Gar⸗ niſon gekommen ſfind. Nun! Fräulein Erneſtine,“ fügte der Veteran bei, „war ich berechtigt, das Leben zu lieben, wenn ich an das Glück von Olivier, an mein Glück dachte? Begreifen Sie nun den ganzen Umfang meiner Dankbar⸗ keit gegen Sie?“
Der neue Officier blieb ſtumm und nachdenkend; eine lebhafte Erſchütterung prägte ſich in ſeinen Zügen aus; zweimal ſchaute er Fräulein von Beaumesnil mit einem neuen und ganz ſeltſamen Ausdruck an.
„Nun, mein Kind,“ ſagte der Veteran erſtaunt, bei⸗ nahe ärgerlich über das nachſinnende Stillſchweigen, das bei Olivier auf ſeinen erſten Ausruf des Erſtaunens und der Freude folgte, „ich glaubte Dir großes Vergnügen zu machen, wenn ich Dir Dein Avancement verkündigen würde! Ich weiß wohl, daß es nur eine Gerechtigkeit iſt,
die man Deinen Dienſten widerfahren läßt, und zwar ſpät
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widerfahren läßt, aber am Ende . .“
„Oh! halten Sie mich nicht für undankbar gegen das Schickſal, mein Oheim,“ erwiederte Olivier mit tief erſchüttertem Tone, „wenn ich ſchweige, ſo iſt dies ſo, weil mein Herz zu voll iſt, weil ich an all das Glück denke, das die Nachricht in ſich ſchließt, die Sie mir mit⸗ theilen, denn dieſen Grad, ich bin es feſt überzeugt, ver⸗ danke ich der warmen Verwendung meines beſten Freun⸗ des.. Dieſer Grad geſtattet mir, lange Zeit in Ihrer Nähe zu bleiben, mein Oheim . dieſer Grad endlich,“ fügte Olivier bei, indem er abermals Erneſtine anſchaute,


