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XXIV.
„Madame,“ ſagte der Doctor Mar zu Clemence Hervé, „der Baron von Hapner, den ich Ihnen vor⸗ zuſtellen die Ehre habe, iſt von ſeinen Freunden in Deutſchland mit einer Sendung an die berühmte Maria Saint-Clair beauftragt, und aus Gründen, welche Sie begreifen werden, habe ich es für beſſer gehalten, wenn Herr von Hapner unſere junge Muſe bei Ihnen ſähe als in ihrer eigenen Wohnung.“
„Ich bin ganz mit Ihnen einverſtanden, lieber Doctor,“ antwortete Clemence Hervé.
Sodann wandte ſie ſich gegen Herrn von Hap⸗ ner und zeigte ihm Heloiſe, welche im höchſten Grade überraſcht und betroffen mit glühenden Wangen da⸗ ſtand.
„Mein Herr,“ ſagte Clemence Hervé, „ich habe die Ehre Ihnen Fräulein Heloiſe Morand, die Ver⸗ faſſerin der unter dem Namen Maria Saint⸗Clair erſchienenen Dichtungen, vorzuſtellen. Das Fräulein iſt für mich beinahe eine Tochter; Sie begreifen alſo, * ſehr ich mich für Alles intereſſire, was ſie be⸗ trifft.“
„Mein Fräulein,“ ſagte Herr von Hapner, in⸗ dem er ſich vor Heloiſe verbeugte, „Ihre Beſcheiden⸗ heit weiß ohne Zweifel nicht, daß Ihre Dichtungen die Waiſen und die Reiſe zweier Seelen durch die Welten in Deutſchland eine gewaltige Senſation hervorgerufen haben. Die erſte, die ſich durch eine wunderbare Reinheit der Form auszeichnet, hat alle Herzen gerührt und aufs Tieſſte ergriffen,
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