Teil eines Werkes 
3. Band (1857)
Entstehung
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unter anderen einen Fehler, den ich jetzt nicht gegen alle Vorzüge der Welt vertauſchen möchte; ich bin eigenſinnig wie ein Mauleſel; ich habe mirs in den Kopf geſetzt Dich gleich Deinem Schatten nie zu ver⸗ laſſen, und auf dieſes Ziel ſoll fortan meine ganze Willenskraft, unterſtützt von dem bischen Verſtand, das ich beſitze, gerichtet ſein, und dieſes Ziel werde ich auch erreichen . . . Du glaubſt es ſelbſt, Major, denn Du biſt blaß . .. Du zitterſt.

Virginie erblaßte und zitterte wirklich vor der unbeugſamen Entſchloſſenheit, die auf den Zügen ihres Mannes ausgeprägt war, einem ſo ergreifen⸗ den Ausdruck, daß auch Clemence Hervé, Helviſe und Philipp, die ſtummen Zeugen dieſer betrübenden Scene, davor erſchracken und trotz des Widerwillens, welchen die Elende ihnen einflößte, ſie durch dieſe zer⸗ malmenden Demüthigungen mehr als genugſam be⸗ ſtraft glaubten.

Inzwiſchen bemühte ſich die Verfaſſerin des mo⸗ dernen Cherubin trotz des Schreckens, welchen die Pläne ihres Mannes ihr einflößten, deren voll⸗ ſtändige Verwirklichung ſie vorausſah, ihre Angſt zu verbergen und gute Miene zum böſen Spiel zu machen; ſie wandte ſich verächtlich gegen Herrn Ro⸗ bertin und ſagte:

Wenn Du nicht mehr auf Dein Bureau gehſth von was willſt Du dann leben?

Zum Henker von Deiner Arbeit, Major.

Du wäreſt im Stande . ..

Ja, ich bin im Stande daheim zu bleiben und Nichts zu thun, während Du arhéiteſt; ja, Major, Du ſollſt mich füttern, Du ſollſt mich kleiden, Du

LK