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Die Schriftſtellerin.
Herr Morand machte, nachdem er ſeine Stelle als Huiſſier verkauft hatte, in ſeinen freien Augen⸗ blicken Bankgeſchäftchen: er discontirte langſichtige Wechſel gegen eine mehr als übertriebene Commiſ⸗ ſion; er kaufte zweifelhafte Schuldſcheine wohlfeil auf und erlaubte ſich mänchmal auch auf Wucher zu leihen. Herr Morand und ſeine Frau hatten ihre Nichte Heloiſe Morand, die ſchon als kleines Kind eine arme Waiſe geworden, zu ſich genommen.
Das Mädchen, das mit ſiebzehn Jahren aus der
Penſion gekommen und ſeit etwa einem Jahr zu Tante und Onkel zurückgekehrt war, mußte die Stelle eines erſten Dienſtboten vertreten und fand häufig das Brod ihrer Gaſtfreundſchaft ſehr bitter; nicht als ob es abſolut böſe Leute geweſen wären;


