Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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geſetzlich aller Aufſicht, allen Nachforſchungen von Seiten der Betheiligten ſelbſt entziehen kann. Ent⸗ ſchuldigen Sie, Madame, dieſe Morallehre, auf welche ich durch die vorliegenden Umſtände gebracht worden bin. Sie haben mich, und ich wünſche mir doppelt Glück dazu, in den Stand geſetzt die letzten Willensmeinungen des Herrn Dumesnil zu voll⸗ ſtrecken und mich zu überzeugen, daß die Lection Ihnen, Madame, ſeinem Wunſche gemäß nützlich geweſen iſt. Was Sie betrifft, mein Fräulein, ſo ſind die Hoffnungen, welche er auf die Feſtigkeit Ihres Charakters, auf die Bravheit Ihres Herzens, auf die Frühreifheit Ihres Verſtandes gründete, in Erfüllung gegangen . kurz und gut, Ma⸗ dame, ſo viele peinliche Täuſchungen Ihnen auch die Vergangenheit gebracht haben mag, ſo werden Sie doch, das weiß ich, niemals vergeſſen, daß Sie es der Vorſorge des vollendeten Biedermannes, deſſen Namen Sie gettggen haben, ſowie den bit⸗ tern und heilſamen Früchten der Erfahrung ver⸗ danken, wenn Ihre und Fräulein Henriettes Zu⸗ kunft eben ſo friedlich als glücklich ſein wird.

Ach, Herr Doctor, antwortete Frau Gabert mit Thränen in den Augen und im Tone der tiefſten Rührung:

Erſt von heute an traure ich wirklich von Herzen um den Vater meiner Tochter, denn erſt heute habe ich ſeinen wahren Werth würdigen und ſeine zarte Fürſorge ſowie ſeine unausſprechliche Güte ſchätzen gelernt; glauben Sie daher, daß die Trauer in meiner Seele ewig ſein wird.