Teil eines Werkes 
4. Band (1858) Schluß
Entstehung
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gen laſſen, der es nur auf mein Vermögen abſah und ſich über mich luſtig machte; ich habe die Schwachheit ... die Schändlichkeit begangen dieſem unbekannten Menſchen die Vormundſchaft über meine Tochter anzuvertrauen! Und er hat ſie ruinirt und er hat ſie verführen gewollt! Er wollte ſich durch ein Verbrechen von uns befreien!. .. Ach, warum hat dieſer Elende mich am Lében gelaſſen! Wehe mir! Ich habe mein Kind ins Elend geſtürzt. .. Gott iſt gerecht... Ich fühle es, ich werde all dieſe Küm⸗ merniſſe nicht überleben . . . es iſt mir, als müſſe mein Herz zerſpringen.

Mutter!. .. Was ſagſt Du? rief Henriette erſchrocken, als ſie die Wittwe erblaſſen und ihre beiden Hände an ihr Herz legen ſah, wie wenn ſe plötzlich einen ſchmerzlichen Stoß empfangen ätte.

Dann wandte ſie ſich an den Arzt:

Herr Doctor. .. ſehen Sie, wie blaß meine Mutter wird, ihre Augen ſchließen ſich mein Gott, erbarme Dich meiner, fügte das junge Mäd⸗ chen hinzu, indem ſie zu den Füßen der Frau Ga⸗ bert niederkniete und ſie in ihren Armen feſthielt. Mutter antworte mir doch!

Die arme Frau wäre ohne die Pflege des Doe⸗ tors beinahe ihrer heftigen Verzweiflung unterlegen. Dieſer zog die Büchſe mit homöopathiſcher und folglich miecroſcopiſcher Arznei, die er ſtets bei ſich

trug, aus der Taſche, machte eine unendlichſte Doſe

von einem kräftigen Arzneimittel zurecht, goß einige

Tropfen davon in ein Löffelchen von vergoldetem

Silber, führte es Frau Gabert an die S und 1

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