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blößt, hält den Lauf des Gewehrs unter das Herz und ſpricht mit keuchender Stimme:
„Ich muß ein Ende machen!“
Sodann ſchauernd:
„Ich bin voll Leben . . . und in einem Augen⸗ blicke. der Tod!.. Bah!“ fügt er mit einer entſetz⸗ lichen Entſchloſſenheit bei, die abſcheuliche Formel jener Sybariten anwendend, welche das Vergnügen über die Pflicht ſtellen: „bah! ich habe geſpielt!!!“
Der Schuß geht los. Ducantal fällt rückwärts, zerarbeitet ſich einen Augenblick, ſetzt ſich leichenbleich und blutig auf; er röchelt dumpf, die Arme aus⸗ ſtreckend, als wollte er den leeren Raum umfangen; dann fällt er krampfhaft erſtarrend wieder nieder.
Er verſcheidet. n
Das verzweifelte Geſchrei der Familienmutter und ihrer Töchter folgt auf den Knall des Piſtolenſchuſſes und wird außen gehört.
XVI.
Am andern Tage 4 dem Selbſtmorde von Ducantal ſchrieb Emilie Lambert, noch ſchöner in ihrem Morgengewande, als glänzend geputzt, halb in ein Peignoir von geſtickter Mouſſeline gehüllt, folgendes Briefchen *):
„Mein lieber Malicorne, Sie kennen den Unfall, der geſtern unſerem armen Ducantal widerfahren iſt.
*) Im Franzöſiſchen mit zahlloſen Schreibfehlern geſpickt.


