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die Thüre wendet, und ſagt mit ſpöttiſchem Tone zu ihm:
„Ah! Herr! ſeien Sie artig! Ruhe, Sapperment! Ruhe doch!“
Auf der Thürſchwelle angelangt, ergreift ſodann der herculiſche Soldat, da er kein anderes Mittel ſieht, um ſich ſeines vor Wuth brüllenden und ſich krüm⸗
menden Nebenbuhlers zu entledigen, dieſen mit dem
Arme um den Leib, hebt ihn auf, ſchleudert ihn ein
paar Schritte von ſich auf den Rücken nieder und wiederholt dabei:
—
„Ruhe, Herr, Sapperment! Ruhe doch!“
Wonach der Carabinier die Thüre doppelt ſchließt, im Speiſezimmer vor dem noch wohl verſehenen Tiſche ſtehen bleibt, ſeufzt, Zug um Zug ſein Glas und das von Charlotte, welche beide noch voll, leert, ſeine Zunge an ſeinen Gaumen ſchnalzen läßt, — ein
Symptom des Beifalls für den alten Chambertin, den
er gekoſtet, — ſeinen dicken Schnurrbart mit ver⸗ kehrter Hand abwiſcht und das Zimmer verläßt; bald begegnet er Charlotte, welche athemlos die Treppe heraufſteigt, und er ſpricht ungefähr alſo zu ihr: „Dein Herr iſt wüthend; er wollte mich beißen; ich habe ihn auf dem Rücken und am Nagel in Dei⸗ nem Zimmer gelaſſen, das ihm als Arreſtſtube dient. Du wirſt mir in die Kaſerne ſchreiben, wann ich wie⸗ der kommen kann. Das geſchieht nicht ſogleich! Du weißt, daß ich Brigadier werde; ich muß eine Cau⸗ tion von zwei hundert neun und ſiebenzig Franken, drei und vierzig Centimes beim Quartiermeiſter hin⸗ terlegen. Das findet ſich nicht im Schritte eines Pferdes. Wir werden uns wiederſehen, wenn ich es
gefunden habe. Adieu, meine Liebſte!“
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