Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1855)
Entstehung
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ſachte daſſelbe? Von welcher Stunde an fühlteſt Du es 7 S Mein Gott! Mama, murmelt Emma mit einer fieberhaften, ſchmerzlichen Ungeduld,wie quälſt Du mich!

Oh! Emma, Emma! verſetzt Adele. Doch kaum hat ſie dieſe Worte liebevollen Vorwurfs aus⸗ geſprochen, da ruft das Kind, deſſen Augen in Thränen ſchwimmen:

Verzeih, Mama, verzeih, küſſe mich!

Arme Kleine! erwiedert Madame Verneuil, die Stirne von Emma mit Küſſen bedeckend.Ich weiß, wie ungeduldig Dich das Unbehagen machen muß, denn Du biſt ſo nervös! Deine Lippen ſind vertrock⸗ net: willſt Du trinken?

Oh! ja, ich habe großen Durſt!

Warum ſagteſt Du es nicht?

Adele tritt an ein Guséridon, auf dem eine Carafe und eine Taſſe ſtehen; ſie bemerkt, daß dieſe Carafe leer iſt, klingelt raſch und kehrt zu ihrer Tochter zurück.

Liebes Kind, Dein brennender Durſt zeugt von der Hitze Deines Fiebers. Ich hätte Dich vielleicht zu Bette legen ſollen.

Nein, ich bitte, ich will lieber hier bei Dir ſein.

Gott ſei Dank! unſer alter Freund, der Doctor Marx, muß bald kommen, ſpricht Madame Verneuil; und bei ſich ſelbſt fügt ſie bei:Vergebens ſuche ich den Grund der plötzlichen Unpäßlichkeit dieſer Armen zu errathen, und beſonders mir zu erklären, woher es ommt, daß ſie ſich ſträubt, mir die Urſache ihrer hränen heute Morgen zu geſtehen . ſie iſt immer