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Frauen war. Er vollbrachte wahrhaft außerordent⸗ liche Curen.
Das Wunderbare hat für die menſchliche Schwäche einen ſo unglaublichen Reiz! (Sehen wir nicht in die⸗ ſem Jahre 1854 Leute, welche im Beſitze ihrer Ver⸗ nunft zu ſein ſcheinen, mit einem unſtörbaren Ernſte die Exiſtenz von Drehtiſchen, Klopfgeiſtern, u. ſ. w. u. ſ. w. behaupten!) Das Wunderbare, ſagen wir, hat einen ſo unglaublichen Reiz! Man läßt ſich ſo gefällig von ſich ſelbſt dupiren, daß, durchaus ohne zu glauben, der Doctor X. ſei der Teufel in Perſon, viele Leute naiv ſagten:
„Es iſt etwas daran.“
Es ſchwebte endlich über dieſem ſeltſamen Manne irgend etwas Geheimnißvolles.
„Ich habe zum Doctor K. ein unwillkürliches, unwiderſtehliches Vertrauen,“ ſagte eines Tags zu mir Madame L. von R., eine Frau von trefflichem Geiſte. „Es wäre mir, ſelbſt wenn ich wollte, unmöglich, einen andern Arzt als ihn zu haben. Sein Blick, ſein Ton beherrſchen mich.“
Das Volksſprüchwort: „Man ſoll nicht mit dem Feuer ſpielen,“ wird immer richtig ſein; das Vertrauen zum Wunderbaren, man mag es einflößen, man mag es befördern, man mag es erleiden, hat immer ſeine Gefahren. Man ſehe in unſeren Tagen, wie geſchickt,
wie ſehr geſchict gewiſſe Leute aus den Drehtiſche aus den Klopfgeiſtern und anderen ähnlichen Ab vitäten Nutzen ziehen. Sagen Euch dieſe Leute nie


