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Miss Mary oder Die Erzieherin / von Eugene Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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begrif⸗ ſie nahm den Greis bei den Händen und ſprach zu ihm:

Mein guter Oheim, wir werden oft von Miß Mary reden.

Ich hoffe es wohl, erwiederte der Greis, ſeine Nichte umarmend;denn ich glaube, Miß Marp iſt ein wenig die Erzieherin von uns Allen geweſen.

Ahi mein Oheim, Ihre Worte ſind vielleicht wah⸗ rer, als Sie glauben, ſagte Herr von Morville mit bewegter Stimme, indem er einen Blick an Miß Mary richtete, der ſie zugleich um Verzeihung zu bitten und ihr ſeine Dankbarkeit auszudrücken ſchien.Das An⸗ denken von Miß Mary wird uns Allen theuer ſein!

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Einige Augenblicke nach einem rührenden Abſchied waren Herr und Frau von Morville, ihre Kinder, Herr von Favrolle und Herr de la Botardieère auf der Frei⸗ treppe des Schloſſes verſammelt; das Herz übervoll, folgten Alle mit einem betrübten Blick einer Poſtchaiſe, P deren Bock der würdige William geſtiegen war. Bei der Biegung der Allee, die ſich vor dem Haupt⸗ eingang ausſtreckte, ſchwang Miß Mary, indem ſie ſich aus dem Wagenſchlag herausneigte, noch einmal ihr Sack⸗ tuch zum letzten Lebewohl .

ann kehrten die unerwarteten Gäſte von Herrn de la Botardière in's Schloß zurück.

Einen Monat ſpäter in Dublin, in dem Augen⸗ blick, wo nach der in der Kirche ausgeſprochenen hochzeit⸗ lichen Einſegnung, die Freunde und die Familie von Henry Douglas und Miß Mary ſich hinzudrängten, um die Trauungsurkunde zu unterzeichnen, ſnin ſich auch zwei Frauen ein.

Die Aeltere ſchrieb in das Regiſter:

Louiſe von Morville.

Die Jüngere:

Alphonſine von Favrolle.