Leuten des Hauſes und des Gutes ein Feſt gab. So kann alſo dieſe von Ihrer Familie ſo ſehr gewünſchte Heirath fehlſchlagen, Miß Marh, und dennoch, nein ... warum ſollte ſie nicht ſtattfinden?“
„Mein Vetter Douglas iſt nun zu reich und wir ſind zu arm und zu ſtolz, daß dieſe Verbindung möglich wäre, William,“ ſagte Miß Mary.
Hienach, da ihr der Gegenſtand dieſes Geſpräches ohne Zweifel peinlich war, denn die Thränen traten ihr in die Augen, wandte ſie den Kopf ab, ſchwieg eine Minute und ſprach dann mit ruhigerer Stimme:
„Ich bin glücklich, Sie getroffen zu haben, William; wenn Sie nach Dublin gehen, können Sie meiner Fa⸗ milie Nachricht von mir geben und ihr ſagen, Sie haben mich vollkommen geſund im Augenblick meiner Abreiſe von Calais geſehen.“
»Ah! Miß Mary, ſo allein reiſen! das iſt es, was mich erſchreckt.“
„Warum? es iſt nichts Erſchreckliches bei dieſer Reiſe. Ich bin allerdings allein, doch von Dublin hierher hatte ich mir zu meinen Reiſegefährten nur Glück zu wünſchen.“
„Oh! in England iſt man gewohnt, junge Fräulein allein reiſen zu ſehen.“
„Gewiß; ich habe aber immer ſagen hören, in Frankreich werde nichts mehr reſpectirt, als eine Frau allein und ohne Schutz.“
„Ah! Miß Mary,“ rief William ſeufzend, indem er ſich der Scherze und der Wette der zwei jungen Leute erinnerte, „wenn Sie wüßten, ich verſtehe das Franzöſiſche nicht ſehr gut; doch ich verſtehe es genug, um gewiſſe Dinge zu begreifen.“
„Was wollen Sie damit ſagen, William 26
In dieſem Augenblick, und während Miß Mary
und der alte Diener ihr Geſpräch am Ende des Saales
fortſetzten, trat ein anderer Reiſender geräuſchvoll, athem⸗ los, geſchäftig, gefolgt von einem Commiſſionär ein,
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