Begebenheiten eines Weltmannes. 195
Hiermit empfahl ſich der Burſche und ſchlich ebenſo vorſichtig aus dem Hauſe, als er hereingekommen war.
Bapterka zündete ſeine Eigarre wieder an und lauerte auf's Neue am Fenſter. Obgleich er lange umſonſt wartete, ſo erhob ſich ſeine Bewegung diesmal doch nicht bis zu einem Selbſtge⸗ ſpräch. Wenn ein Angler ſchon einen tüchtigen Fiſch gefangen hat, ſitzt er wieder ſtundenlang, ohne laut zu murren.
Plötzlich klopfte es und herein trat ein Kerlchen mit durch⸗ dringenden Augen. Sowie er ſeinen Mann vor ſich ſah, fragte er heimlich:
„Sind wir allein?“
„Völlig allein. Mit wem habe ich die Ehre?“
„Ich bin ein Almoſenſammler des frommen Paters An⸗ ſe
„Setzen Sie ſich gefälligſt. Sie kennen mich!“
„Mein frommer Herr hat Sie mir gezeigt und mich nachher mit Ihrem heiligen Vorhaben bekannt gemacht. Er läßt Ihnen ſagen, daß dem Unchriſten ſein Geſchick bereits durch eine Todten⸗ blume angekündigt iſt, denn, ſagt mein frommer Herr, ſelbſt der ärgſte Ketzer kann ſich noch bekehren, wenn er ſich dem Tode nahe ſieht.“
„Haben Sie ſonſt noch einen Auftrag?“
„Daß mein Herr alles Geräuſch zu vermeiden wünſcht und
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