Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen (1845)
Entstehung
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des Herrn von Lanery befindet?. Habe ich Muth genug, dem Blicke eines Mannes zu trotzen, an den ich, vhne die gewaltigſte Erſchütterung zu fühlen, nicht einmal denken kann? Liebt er nicht Mathilde lei⸗ denſchaftlich? Der leiſeſte Argwohn, als habe ich Herrn von Lanery zu dieſem Schritte bewogen, würde ihn mit äußerſtem Abſcheu gegen mich erfüllen! Aber kann er mich ärger haſſen? . . Wohin ich blicke, ergreift mich Schwindel über Schwindel! Es ſei, ja! es ſei! . . Alles oder Nichts!

Träume oder wache ich? . Vor vier Tagen ſchrieb ich an Herrn von Lanery, und ſchon antwortet er mir. Und wie? Durch den eigenhändigen Brief Mathildens, worin ſie ſich freiwillig zu einem Schritte verſteht, den ſie, wie ich glaubte, nur gezwungen thun würde. Noch einmal, träume oder wache ich? Zephyrine kommt von Herrn von Rochegunes Bedien⸗ ten. Bei dem ſoll ſie anfragen, ob ..

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Zephyrine kömmt zurück. Ich zittere und bebe. Gewiſſe angenehme Nachrichten überraſchen der⸗ maßen, daß wir ſie kaum glauben, daß ſie uns faſt erſchrecken. In einem Anfalle heftigen Kummers hat Herr von Rochegune vier Tage das Haus nicht ver⸗ laſſen. Wie die Rede geht, iſt Mathilde in ihren Gemahl verliebter als je. Iſt es möglich? Nein, nein! es kann nicht ſein . Aber wenn es wäre wenn es wäre, dann blühte mir alle Hoffnung.