Teil eines Werkes 
10. bis 12. Bändchen (1845)
Entstehung
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weges in die Welt wieder einführen; meine ge⸗ wöhnliche Geſellſchaft, die Sie ſehnlichſt herbeiwünſcht, beſteht höchſtens aus fünfzehn bis zwanzig Perſonen, lauter Verwandte oder vertraute Freunde.

Das Beſte wird ſein, ich mache Sie brieflich mit den Hauptperſonen bekannt. Dann kommen Sie gewiß.

Faſt jeden Abend treffen Sie bei mir den Für⸗

ſten und die Fürſtin von Hericourt. Um ihrer Güte und Seelengröße willen hat man ihnen ein langes und ungetrübtes Leben in Glück und Zärtlichkeit verzie⸗ hen. Die Revolution von 1789 richtete ſie ganz zu Grunde, die vom Jahre 1830 beraubte ſie ihrer Würden, worin ihr ganzes Vermögen beſtand. Zum zweiten Male verarmt, haben ſie die Schläge des Schick⸗ ſals mit ſolchem Seelenadel, mit ſolchem Muthe er⸗ tragen, daß ihr Unglück eben ſo viel Achtung einflößt, als ihr früheres Glück.

Ich betheure Ihnen, Mathilde, wenn Sie dieſe beiden Greiſe ſehen, müſſen Sie ſich wahrhaft erquickt und ermuthigt fühlen, Ihren Kummer entſchloſſener zu bekämpfen.

Vor zwei Tagen beſuchte ich die Fürſtin. Sie und der Fürſt bewohnen ein kleines Haus in der Nähe der Barriere von Monceaux, das ihnen durch die Stille der Umgebung, den anſtoßenden Garten, mehr noch durch die Wohlfeilheit der Miethe, ſehr lieb geworden iſt. Ich kann Ihnen nicht ſagen, mit wie wohlthuen⸗ den Empfindungen ich die beſcheidene Wohnung betrat.

Nichts kann einfacher ſein, als die Einrichtung des wohnlichen Zimmers. Aber die Gemälde ihrer Ahnen an den Wänden und einige Geſchenke königli⸗ cher Freigebigkeit aus jenen Zeiten, wo der Fürſt außerordentlicher Geſandter war, machten den Ein⸗ druck verfallener Größe und rührten mich bis zu Thränen.

WVie ſchmerzlich dachte ich bei mir mag dies Paar, das im Ueberfluß aufwuchs, die harten Ent⸗