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die Herr von Mortagne in jener unglückſeligen Nacht meinen Händen anvertraute. . ..
„Vergeſſen Sie über das Langweilige dieſer Ge⸗ ſchäftsſachen nur ja nicht ihre Wichtigkeit für Sie. Ich danke dem Zufall, der mich ermächtigt, Ihnen einen neuen Kummer und neue Trübſal zu erſparen.
„Eine Reiſe nach Paris iſt alſo unerläßlich; viel⸗ leicht auch heilſam, indem ſie zu Ihrer Zerſtreuung dienen kann. Armes Kind! Ihre Briefe bringen mich in Verzweiflung. Iſt denn Ihr Kummer unheilbar Müſſen wir Sie in Schwermuth untergehen laſſen? die Tröſtungen der Freundſchaft Nichts über
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„Beſſer als irgend Jemand, begreife ich die Urſache, die Sie von der Welt fern hält. Aber gibt es denn keine Mitte zwiſchen einem wahren Klausnerleben und dem Gewirbel der Feſte? Ich wage es nicht, Ihnen von meinem Glücke zu reden und. Ihnen meine Lebens⸗ weisheit, die in der Hingabe an wenige, aber erprobte Freunde, beſteht, anzuempfehlen. . . . Meine Emma iſt um mich; folglich könnten Sie ſagen, daß ich unter allen Umſtänden mich glücklich fühlen müſſe.
„Dennoch ſcheint mir, als müſſe die Einſamkeit, in die Sie ſich begaben, auf Ihr edles Herz, wenn es je ſeine engelhaften Eigenſchaften verlieren könnte, nachtheilig einwirken. Darum wiederhole ich: kommen Sie, kommen Sie recht bald zu uns.
„Seit Emma's Erziehung vollendet iſt und ich wieder mein eigenes Haus bewohne, habe ich einen Kreis von Damen um mich verſammelt, die vortreff⸗ lich zu einander paſſen. Sie Alle ſind etwas älter als ich; denn, ohne Scherz, ich fange an, mich zu den alten zu zählen, wodurch ich den Verdacht Mancher, als mache ich noch Anſprüche an das Leben, zum Schwei⸗ gen gebracht habe. Ich bleibe jeden Abend zu Hauſe, und bin wahrhaft unerbittlich, um den Zudrang zu Mathilde Ww. 14


