Teil eines Werkes 
7. bis 9. Bändchen (1845)
Entstehung
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„Die Heirat wurde geſchloſſen. Ich lag krank in Lon⸗ don, ſonſt wäre ich gekommen, Ihrer Hochzeit als Braut⸗ führer beizuwohnen. Als ich hergeſtellt war, ſchrieb ich an Lancry, der ſeinen Honigmonat in Chantilly feierte. . Ich befahl ihm, zur Stunde nach Paris zurückzukommen. Er brachte auch Sie zurück „ich ſah Sie, liebte Sie und ſetzte mir's in Kopf, Sie zu be⸗ ſitzen. Und wenn ich Was will ... ſo will ich es abſolut. Ich erklärte Ihrem Manne, daß ich Ihnen den Hof machen werde, raſend ergab er ſich drein. Zwaor baute er auf Ihre Tugend und er hatte Recht... haben Sie mich doch in die Nothwendigkeit verſetzt, wie man ſagt, zu großen Mitteln Zuflucht zu nehmen. Das lebrige wiſſen Sie . bis zu der jüngſt ſtattge⸗ fundenen Scene bei Tortoni .. Sein Hitzkopf riß ihn fort; erbittert durch den verächtlichen Empfang bei Ma⸗ dame machte er dieſen Ausfall und dieſe lächerliche Pralerei bei Tortoni. Um zwei Uhr Morgens war er bei mir, auf den Knieen, weinend⸗ ſchluchzend, flehend, Gnade erbettelnd für Sie und für ihn... Er kam wieder und immer wieder auf ſein altes Geſchwätz von den Galeeren zurück... noch einmal ließ ich mich erweichen und zwar unter folgenden Bedingungen: erſtens, mußte ein Duell ſtattfinden, doch ich war zu nervenſchwach, um ein ernſthaftes Duell annehmen zu können. Es ward daher beſchloſſen, daß wir den Anſchein haben müßten, als hätten wir uns geſchla⸗ gen und als Zeugen Soldaten mitgenommen; es ſollte auch den Anſchein haben, als hätte ich einen zwar ungefährlichen Degenſtich erhalten; ich nahm es über mich, dieſem Gerüchte Glaubwürdigkeit zu verſchaffen, was auch geſchehen iſt, und man hält mich für ei⸗ nen Roland... Zweitens ſollte Lanery unverzüglich nach London abreiſen, wo er ſich zu dieſer Stunde be⸗ findet. Vor ſeiner Abreiſe nöthigte ich ihn, ohne ihn mit dem Zweck davon bekannt zu machen, den von mir diktirten erſten Brief zu ſchreiben, den Sie in Paris