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todt aus ſeiner Briſtha herausziehen ſah, und dieſer treue Diener kam eine Viertelſtunde nach Ihnen hier an, indem er, um Ihren Argwohn nicht zu erwecken, ſein Pferd in einiger Entfernung ließ... Mit einem Wort, der Beweis, daß Sie nicht mehr von der Ge⸗ genwart des Herrn von Mortagne zu hoffen, als ich dieſelbe zu befürchten habe, iſt, daß Sie mich hier ſehr 6 und, wie man ſagt, mit freier Hand handeln ehen.“
Was Herr Lugarto ſagte, war unglücklicher Weiſe ſo wahrſcheinlich, daß ich keine Hoffnung haben konnte; ich ſeufzte, als ich an den unſeligen Zufall dachte, wel⸗ der, von der Vorſehung geſandten Hülfe be⸗ raubte.
„O! das iſt ein liſtiger Kämpfer, dieſer Herr von Mortagne,“ verſetzte Herr Lugarto; „er und dieſer Rochegune, den der Teufel holen ſoll, haben ſich ſeit zwei Monate an meine Sohlen geheftet; in Dunkel gehüllt, machten ſie ſchon zwei oder drei Pläne ſchei⸗ tern, die Sie betrafen, meine ganz allerliebſte Feindin! Sie haben Leute von mir beſtochen, die ich unbeſtech⸗ lich glaubte. Glücklicherweiſe hat Fritz vor einiger Zeit ſchon dieſen Rochegune beinahe niedergemacht, als er während Ihrer Krankheit an dem Gitter Ihres Gartens herumlungerte und auf Nachrichten über Ihre theure Geſundheit wartete.“
„Er war es! .. Mein Gott! Herr von Roche⸗ gune war es! . Ein verrätheriſcher Ueberfall!
„Gehn Sie doch! für wen halten Sie mich? Ein einfacher Streit . . ein tüchtiger Stockſchlag auf den Kopf, weiter Nichts. .. Rochegune hat ſich wohl ge⸗ hütet, dieſe Sache ruchbar zu machen. Dieſer tugend⸗ hafte und menſchenliebende Jüngling wußte wie ich, daß wenn er Klage einlegen würde, er erklären müßte, wie und warum er all' abendlich vor Ihrem Garten⸗ gitter Schildwache zu ſtehen kam... Das hätte Sie


