Teil eines Werkes 
7. bis 9. Bändchen (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

ging zum Fenſter, öffnete es, die Läden waren jedoch von Außen verrammelt... Außer mir lief ich an die Thüre, hinter welcher ich ein Seufzen gehört zu haben glaubte. An dieſer Thüre erſchien Herr Lugartv.

Siebzehntes Kapitel. Enthüllungen.

Herr Lugarto war ſehr blaß, ſein Geſicht trug einen Ausdruck hölliſcher Bosheit, den ich noch nicht an ihm geſehn.

Die, welche dieſes Haus bewohnen, ſind mir ergeben. Alle Ausgänge ſind verſchloſſen, vor Mor⸗ gen wird keine menſchliche Macht Sie mir entreißen können.

Das waren die erſten Worte dieſes Mannes. Von Betäubung erfaßt, betrachtete ich ihn mit verſtörten Blicken, ohne ihm antworten zu können. Plötzlich aber rief ich, zu einem Fenſter flüchtend:Kommen Sie mir nicht nahe!. .. kommen Sie mir nicht nahe!...

Er zuckte die Achſeln, ſetzte ſich in einen Lehnſtuhl

und ſagte:Schwatzen wir . . Ich habe Ihnen Vieles mitzutheilen. Dann zog er eine Brieftaſche heraus, die er auf den Tiſch legte.Setzen Sie ſich doch, fügte er hinzu,denn es kann lange gehen und Sie müſſen ermüdet ſein.

Herr, mein Gott! erbarme Dich meiner! rief ich, vor einem Lehnſtuhl auf die Kniee fallend, indem ich ein brünſtiges Gebet gen Himmel ſandte. err Lugarto durchblätterte ſeine Brieftaſche, nahm einige Papiere dgraus und ſagte, indem er ſie mir

eigte:Das ſoll Sie in Erſtaunen ſetzen.. Doch ſahren wir der Ordnung gemäß.