Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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Es iſt doch ſonderbar, wie ſich manchmal die Gedan⸗ ken begegnen, ſagte er nachdenkend und geruͤhrt.

Wie ſo, Herr Doctor?

Haͤtte ich ahnen koͤnnen, daß Du ſtatt der Unabhän⸗ gigkeit, die ich Dir anbot, daran denken konnteſt, bei Je⸗ mand zu dienen, wuͤrde ich, wie um eine Gefaͤlligkeit, ja,

wie um ein Opfer, Dich gebeten haben, dies bei der Fuͤr⸗ ſtin von Montbar zu thun.

Iſt das moͤglich?!

Du kennſt ſie?

Herr Doctor ...

Dieſe Frage iſt mir entwiſcht. .. es ſoll die letzte ſein... Nun denn, ob Du die Fuͤrſtin von Montbar per⸗ ſoͤnlich kennſt oder nicht, ſie iſt die beſte, die edelſte Frau auf der Welt. und da eines oder des andern Tages ihr eine große Gefahr drohen kann .. ſo denke Dir mein Gluͤck, wenn ich weiß, daß ein Diener um ſie iſt, wie Du.

Die Fuͤrſtin waͤre bedroht?

Aber Du wirſt wachen uͤber ihr .. . denn gluͤcklicher Weiſe wird Dein Dienſt fordern, daß Du um ſie biſt . immer und immer.

Ja, ja! immer, immer! rief ich aus.Aber wer

kann denn die Fuͤrſtin bedrohen? Nach einem augenblicklichen Schweigen begann mein

Herr:

Das Ungluͤck, das die Fuͤrſtin von Montbar druͤckt

und bedroht, iſt von mehrfacher Art. Obgleich eine be⸗