Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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Herr Doctor, ſagte ich zu ihm,Sie werden Ih⸗ ren Herrn Sohn wiederſehen . . . Sie taͤuſchen ſich ..

Der Doctor theilte meine Hoffnung nicht, ſondern entgegnete:

Reden wir von etwas Anderem . . . Du kannſt wohl denken, braver Junge, daß ich Dich nicht aus einer faſt verzweifelten Lage werde geriſſen haben, um Dich nach mei⸗ nem Tode wieder in ſie verſinken zu laſſen. Du biſt ver⸗ ſtaͤndig, ehrlich, muthig, Du haſt das Ungluͤck kennen ge⸗ lernt . . . der allerbeſte Unterricht . . . und ich werde Dein Schickſal ſichern.

Lieber Herr

Nicht daß Du muͤſſig bleiben ſollſt, der Muͤſſiggang verſchlechtert, ſondern indem ich Dir die Mittel gebe, zu einer ehrenwerthen Laufbahn zu gelangen. Bei Deinem Alter, Deiner Liebe zur Arbeit wird es Dir gelingen. . . . Fuͤhlſt Du irgend einen entſchiedenen Beruf in Dir?

Herr Doctor . . . ſagte ich zögernd.

Das Dienen behagt Dir nicht . . . wenigſtens das nicht, wie es allgemein angenommen und angewendet wird, denn mir nach muͤßte der Diener mit zur Familie gehoͤren und auch in dieſen Verhaͤltniſſen ſind gewaltige Refor⸗ men zu machen. . . . O Zeit! Zeit! rief er mit dem Aus⸗ drucke ſchmerzlichen Bedauerns, dann ſetzte er hinzu:Kom⸗ men wir zu Dir zuruͤck.

Ich weiß, daß ich nie wieder einen Herrn finden wenden wie Sie, Herr Doctor, aber .