Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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Dreizehntes Rapitel

Eine gute Stelle.

Bald wurde ich zu meinem ſchmerzlichen Staunen ge⸗ wahr, daß der Zuſtand des Doctor Clement ſchlimmer ward. Seine Zuge veraͤnderten ſich immer mehr, aber mitten un⸗ ter ſeinen heftigen Schmerzen verließ ihn ſeine Heiterkeit nicht. Seine einzige Sorge war der Gedanke, ſein Sohn mochte nicht zeitig genug kommen, um ſeine letzte Umar⸗ mung zu empfangen.

Ich hielt meinen Herrn fur unfaͤhig, von ſeinem bal⸗ digen Ende zu ſprechen, ohne von deſſen Annaͤherung uͤber⸗ zeugt zu ſein, und doch konnte ich mich nicht entſchließen, die Wirklichkeit ſeiner finſtern Ahnungen anzuerkennen. Die alte Dienerin verbarg, weniger unglaͤubig als ich, ihre tiefe Traurigkeit nicht. Gegen Abend hatte der Doctor eine ſehr ſchmerzhafte Kriſis, waͤhrend der er bewußtlos ſchien. Darauf folgte eine voruͤbergehende Ruhe. Er nahm einen Trank, deſſen Zubereitung er der Alten anzeigte und wurde ruhiger.