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abgebrochne Worte ausſtoßen horte, und ſeine Zuͤge mit einer immer leichenartiger werdender Blaͤſſe bedeckt ſah, welche das Gefuͤhl eines heftigen Schmerzes kund gab: „Herr Doctor! was iſt Ihnen?“
„Nichts. nichts!“ verſetzte et⸗ indem er deſſenohn⸗ erachtet ſich mit einer Hand auf das obere Ende meines Bettes ſtuͤtzte, waͤhrend er die andere ſchnell aufs Herz legte, als ob er einen ſtechenden Schmerz empfinde.
„Es iſt nichts. ſage ich Dir ...“ begann er mit immer ſchwaͤcher werdender Stimme wieder, „die heftigen Erregungen .. ſchaden mir ... und dann. dieſer Raub dieſer Mord... Du begreifſt... aber...“ ſetzte er hinzu, indem er ſich mit Gewalt zu ermannen ſuchte, „ich werde immer noch ſo viel Zeit haben.. Dich zu verbinden. Da kommt gluͤcklicherweiſe Suzon.“
In der That trat Suzon in Begleitung zweier Maͤn⸗ ner, des Portiers des Nachbarhauſes und ſeines Sohnes, ein.
„Simon . . geſchwind... mein Beſteck zum Verbin⸗ den,“ rief mein Herr; „ich fuhle mich nicht wohl.. aber ich werde doch ſo viel Zeit haben, einen erſten Verband an⸗ zulegen auf die Wunde dieſes braven Jungen.“
Nun verband auch in der That mein Herr, ſeine hef⸗ tigen Schmerzen mit Heldenmuth uͤberwindend, meine Wunde, ob er gleich genoͤthigt war, drei Mal inne zu hal⸗ ten, mit feſter Hand. Kaum hatte er mir aber dieſe Sorg⸗ falt bewieſen, als ihn ein ſo heftiger Anfall ergriff, daß er ſich auf ſein Zimmer bringen laſſen mußte.


