Teil eines Werkes 
7. Band (1847)
Entstehung
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„Trotz unſrer Freundſchaft?“. „Ja.“ „Trotz... meiner.. Bruder!“ ſagte ich mit erſtickter Stimme, indem ich ihn bei der Hand ergriff, und unwill⸗ kuͤrlich in Thraͤnen ausbrach.

Bamboche 6 zoͤgerte einen Augenblick und ſagte dann:

„Nun denn, ja!. . . trotz Deinet.⸗

„So erſchlage mich denn erſt.“

„Und Du,“ entgegnete er mit Tone, „rufe um Hilfe!“

Ploͤtzlich vernahm ich jetzt durch das offne Fenſter in einiger Entfernung auf der Straße das Geraͤuſch ſchwerer, regelmaͤßiger Schritte, wie einer naͤchtlichen ſich naͤhernden Runde.

„Eine Patrouille,“ rief ich, „ſie kommt!“

„Da bekommſt Du Unterſtuͤtzung,“ ſagte Bamboche mit graͤßlichem Laͤcheln zu mir, als er mich ans Fenſter eilen ſah.

Ich machte es ſchnell zu.

Einige Augenblicke nachher, ſahen wir in der Dunkel⸗ heit der Straße die Flinten der Soldaten flimmern. Sie gingen langſam voruͤber. Nicht lange, ſo verlor ſich das Geraͤuſch ihrer Schritte in der Ferne mitten unter dem Sturmgetoͤſe.

„Martin,“ rief Bamboche, als ich wieder zu ihm trat,