„Ich habe Dir ja geſagt, daß es fuͤr Dich ſei, mein Sohn.“
„Schoͤnen Dank, mein Herr, aber wenn Sie glau⸗ ben, mir Dank ſchuldig zu ſein, ſo erzeigen Sie mir einen andern Gefallen.“
Und damit legte ich das Geld in Bamboches Hand.
„Was zum Henker ſoll ich Dir denn thun?“ fragte dieſer immer verwunderter.
„Erlauben Sie mir, zwei Worte ins Geheim mit Ihnen zu Hauſe zu ſprechen.“
„Recht gern; es liegt uͤberdem ſo etwas in dieſem Abenteuer, das ich gern aufgeklaͤrt ſähe, alſo folge mir.“
Bamboche klopfte an, das Thor des Hotels öffnete ſich, mein Freund ging ſchnell vor der Loge des Portiers vorbei, dieſer aber trat vor und rief:
„Wer ſind Sie, mein Herr?“
„Ei, mein Himmel, ich? „kennen Sie mich denn nicht mehr?“ ſagte Bamboche ohne ſtehen zu bleiben.
„Aber wer denn?“
„Alle Wetter! der Capitain Bambochio!“
„Ach tauſend Mal bitte ich um Vergebung, Herr Capitain, ich hatte Sie nicht wieder erkannt!“ antwortete der Portier mit der groͤßten Hoͤflichkeit, die mir bewies, daß mein Freund ein gewiſſes Anſehn in dieſem Hauſe genoß.
Ich ſelbſt brach die Fragen wegen meiner, welche der Portier nun beginnen wollte, kurz ab und ſagte:
„Ich gehe mit zum Herrn Capitain.“


