entſchlummerten Schuͤtzling ſtreute, als deutſame Embleme des lachenden Looſes, das ſie ihm zudachte.
Basquine nahte ſich, immer die Arme über der Bruſt gekreuzt, mit langſamen Schritten der Silberfee. Man kann es nicht beſchreiben, mit welchem hoͤhniſchen Mitleid ſie die vergeblichen Zaubereien der Fee zu betrachten ſchien, die nicht aufhörte, ihren Schuͤtzling mit allegoriſchen Blu⸗ men zu uͤberſchuͤtten. Beſonders ein Moment war es, wo Basquine mit leichtem Achſelzucken den letzten Schritt zur guten Fee that, ein einziger Schritt aber von einer ſo ſchlangenartigen Halsbewegung und einem ſo mit Drohungen und finſterm Zauber begleiteten Blicke, daß die gute Fee von jenem unbeweglichen Schrecken ergriffen
zu ſein ſchien, von dem das Opfer befallen wird, das die
Schlange verzaubert, ehe ſie daſſelbe verzehrt. Nun hielt die Fee, Schritt vor Schritt ſich Basquine naͤhernd, wie von einem magiſchen Zuge fortgeriſſen, ihr mit zitternder Hand das Fuͤllhorn hin. Basquine nahm eine Blume, eine ſchöne, friſch entfaltete Roſe, ſie zeigte ſie der Fee mit eiſigem, ſardoniſchem Lächeln, als wolle ſie ihr noch den ſanften Glanz der Blume bewundern laſſen, und dann hauchte ſie, die Roſe ihren Lippen naͤhernd, auf dieſe einen leiſen Hauch .. und die Roſe wurde im Augenblicke ſchwarz und entblatterte ſich von ſelbſt.
Nein, nie werde ich die Bewegung, die Stellung, das Laͤcheln, die Phyſiognomie Basquinens vergeſſen! nie vergeſſen, was Alles von unerbittlichem Hohne und blu⸗


