Teil eines Werkes 
6. Band (1847)
Entstehung
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Baron, der in Bezug auf ihn etwas von ſeiner finſtern Schweigſamkeit nachzulaſſen ſchien. Zwei oder drei Mal richtete der Fuͤrſt jedoch einige Worte an Regina, und ſie antwortete ihm, nicht mit dem Anſtriche hochmuͤthiger Kaͤlte, wie dem Grafen Duriveau, ſondern mit niedergeſchlagenen Augen, als fuhlte ſie ſich beaͤngſtigt, verlegen.

Endlich, einige Schritte hinter dieſer Hauptgruppe, zu der er nicht gehoͤrte, bemerkte ich Robert von Mareuil, Freude ſtrahlte in ſeinem Geſichte.

Die Dienerſchaft des Grafen Duriveau kam. Regina, ihr Vater und er nahmen Platz in einer koſtlichen braunen Berline, und die beiden Bedienten ſtiegen hinten auf. In dem Augenblicke, wo Regina ſich entfernte, hob ſich ihr Blick, und verweilte ſo beſtimmt und ſo lange auf Robert von Mareuil, daß der Fuͤrſt von Montbar, der einen Mo⸗ ment auf der letzten Stufe des Perron ſtehen geblieben war, ſich ſchnell und verwundert umdrehte, um zu ſehen, wem dieſer ausdrucksvolle und lange Blick des Fraͤuleins von Noirlieu gelte; ſei's aber nun der Zufall geweſen oder Be⸗ rechnung, kurz, Robert von Mareuil hatte Mittel gefunden, ſich ſogleich hinter zwei oder drei Perſonen zu verbergen, die eben aus dem Muſeum traten. So ſtieg der Fuͤrſt ziemlich verlegen in ſeinen Wagen, der ſchnell ſich entfernte.

Jetzt bemerkte mich Robert von Mareuil, und gab mir mit dem Finger ein Zeichen, den Wagen zu holen. Ich brachte ihn. Im Augenblicke, wo ich den Schlag zumachte, ſagte mein Herr zu mir, ohne ſeine Freude zu verbergen: