Pierzehntes Rapitel.
Der Perron des Muſeums.
Eine große Menge Wagen drängten ſich ſchon auf den Zugaͤngen zum Louvre, als mein Herr am großen Thore des Muſeums ausſtieg.
„Du gehſt mit dem Wagen, und giebſt wohl Acht,
wo der Kutſcher haͤlt,“ ſagte Robert von Mareuil, „und
dann warteſt Du hier an dieſer Thuͤr auf mich.“
„Ja, mein Herr,“ antwortete ich.
Nachdem ich den Wagenſchlag wieder geſchloſſen, voll⸗ zog ich Roberts Befehle, und ſtellte mich an die Thuͤr des Muſeums, mitten unter eine große Menge anderer Bedienten.
Dieſer erſte öffentliche Beweis meiner Stellung, wenn man ſo ſagen kann, war fuͤr mich anfangs ſehr ſchmerzlich. Roberts Art und Weiſe war hart und veraͤcht⸗ lich. Bald aber fand ich eine Art von Troſt in dem Ge⸗ danken, daß ich fuͤrs Erſte dieſe demuͤthigende Stellung nur blos in der Hoffnung angenommen hatte, Regina nutzlich


