Neceſſaire. Den Nachtſack wil ich ſelbſt tragen. Stehen Fiaker auf dem Quai?“
Das Felleiſen war nicht ſchwer. Ich kann unmoglich beſchreiben, mit welcher Freude ich es auf die Schulter lud. Ich ſollte einen Sou erhalten und konnte mir Brot kaufen. Mit der andern Hand nahm ich das Neceſſaire an einer kupfernen Handhabe auf dem Deckel, und folgte dem Rei⸗ ſenden, der mit weiten Schritten mir vorausging.
Ich ſtrengte mich moͤglichſt an, damit ich nicht zu weit hinter ihm bliebe, trotz der Laſt die ich zu tragen hatte, ſtolperte aber uͤber einen Stein. Dieſe ſchnelle Bewegung ſtörte das Gleichgewicht des Felleiſens, das ich auf der Schulter trug, und ich mußte es auf die Erde fallen laſſen. Als ich mich buͤckte, um es aufzuheben, erblickte ich eine Abreſſe, die mit großen Buchſtaben auf eine Karte geſchrie⸗ ben war, welche an deſſen oberm Theile befeſtigt. Unwill⸗ kurlich warf ich einen Brief darauf und las:
An den Grafen Robert von Mareuil.
Bei dieſem Namen erinnerte ich mich ſowohl an die halben Geſtaͤndniſſe, welche mir Tags zuvor der Unbekannte in ſeiner Trunkenheit gemacht, als an die Scene im Walde von Chantilly. Dieſer Reiſende war alſo der Jugendge⸗ faͤhrte von Regina, der Nebenbuhler von dem der Unbe⸗ kannte ſprach.
In dem Augenblicke, wo ich dieſe Betrachtungen an⸗ ſtellte, waͤhrend ich das Feleiſen wieder auf die Schulter lud, hörte ich einen großen Tumult, und ſah einen großen
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