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So kam ich denn am Landungsplatze an. Es war ſchon heller Tag. Mehre von den geſtrigen Arbeitern wa⸗ ren ſchon am Ufer verſammelt. Ich vergaß den Ekel und Abſcheu, den ich geſtern beim Anblick des häßlichen Kam⸗ pfes gehabt hatte, mit welchem dieſe Elenden ſich um einige Bagage ſtritten. Ich drängte mich entſchloſſen mit⸗ ten in den zerlumpten Haufen.
Auf die Verwunderung, welche dieſes gewaltſame Ein⸗ brängen verurſachte, folgte eine heftige Aufregung.
„Was willſt Du denn hier? Du!“ rief einer der Derbſten aus dieſer Bande mir zu.
„Ich will die Bagage der Reiſenden mit forttragen helfen.“
„Du?“
„Ja, ich.“
„Ich verbiete Dir das.“
„Ja, ja, wir verbieten es Dir,“ wiederholten mehre drohende Stimmen.
Das Blut ſtieg mir ins Geſicht, alle Arten eiferſuch⸗ tiger, gehäſſiger, wilder Aufregung brodelten plötzlich in mir auf.
„Ihr verbietet mir hier zu bleiben,“ ſagte ich dumpf, mit von Wuth zuſammengebiſſenen Zähnen.
„Ja.. und mach daß Du fortkommſt!“ ſagte einer aus dem Haufen, indem er mich hart zuruͤckſtieß. Ich ward wuͤthend. Meinen Gegner an der Gurgel faſſend, warf ich b auf die Erde, einem zweiten, der mich


