Teil eines Werkes 
6. Band (1847)
Entstehung
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mir unendlich weh. Es ſchien mir unmöglich, mich zu ent⸗ ſchli ßen, mein tägliches Bret im Wettſtreit mit deſen elenden Menſchen zu veidienen. Ich ſchauderte vor Ekel, Schrecken und Mütleid, wenn ich dieſe fahten, verunſtaltec⸗ ten, rohen Geſichter betrattete, die mit dem Stempel des Ungluͤcks, des Laſters, oder des Verbrechens bezeichnet waren⸗ Die Haftnarbeiter, an die ich mich zuerſt gewendet, hatten

mich mit drehender Grebheit aufgenemmen, aber ich hatte

doch unter ihnen dieſe Typen nicht gefunden, die mir ſo entartet, herabgeſunken, ſchauerlich und zahlreich unter den Ungluͤcklichen entgegentraten, die ſich am Landungsplatze des Dampfſchiffes drängten. Ich erkannte die Wahrheit der Bemerkung des Inhabers der Scklafſtellen in Bezug auf dieſe Menſchen an, von denen die Meiſten, wie er ſgte Verbrecher eder entlaſſene Straͤflinge wären.

Ich trat zu einem Manne, der mir mehr ein Zu⸗

ſchauer als ein Mübeworber zu ſein ſchien und fragte ihn, ob die Dampftvote taͤglich hier landeten. Er antwortete mir? es kemme ein ſolches jeden Morgen hier an und ein anderes fahre am Abend wieder hier ab. Dieſes letztere intereſſirte mich wenig, denn die Paſſagiere, welche von Patis abreiſen, ſenden ihr Geräth immer durch die Cemmiſſionaire des ₰o⸗ tels an Berd. Nur die Ankunft des Dampftoots des Mor⸗ gens bot mir einige Ausſicht auf Lohn dar, jedoch nur un⸗ ter der Bedingung, mit meinen unfreundlichen Concurren⸗ ten in offnen Kampf zu treten.

und doch empfand ich trotz meines dringenden Bedürf⸗