Teil eines Werkes 
5. Band (1847)
Entstehung
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Waährend er ſich damit beſchaͤftigte, mein Packet in Sichetheit zu bringen, ging ich in die zu dieſer Zeit faſt ganz einſame Schaͤnke. Doch ſaßen einige Trinker noch an den Tiſchen. An ihrer Kleidung, ihrem Betragen und ihrer Sprache erkannte ich leicht, daß ſie zur Handarbeiter⸗ klaſſe gehoͤrten. Es ſchienen wackere Handwerker zu ſein, die, Dank ſei's einem glücklichen Verdienſte, fröhlich tran⸗ ken. Es gab unter ihnen keine jener zuruͤckſtoßenden, un⸗ wurdigen Geſtalten, wie wir ihnen in unſerm Vagabonden⸗ leben mit Bamboche und Basquine oft in den niedrigen von Muͤſſiggängern und Uebelthätern beſuchten Schaͤnken begegnet waren, Schaͤnken, wo wir ſangen und bettelten. Die Unruhe und der Schrecken, welche mir die ge⸗ heimnißvolle Art zugezogen, mit der man mich in der vor⸗ geblichen Wohnung von Bamboche aufgenommen, verſchwan⸗ den etwas. Ich hielt es fuͤr keine ſchlechte Vorbedeutung fuͤr meinen Kindheitsfreund, daß er eine Schaͤnke be⸗ ſuchte, welche redliche Handwerker zu frequentiten pflegten. So ſitzte ich mich denn in eine iſolirte Ecke, der Thuͤre gegenuͤber, um Bamboche ſogleich zu ſehen, wenn er einträte. Ich verlangte eine kleine Portion Fleiſch, Brot und Waſſer. Als ich an die Uhr in der Schaͤnkſtube ſah,

zeigte ſie auf 9 Uhr. Im ſchlimmſten Falle mußte ich alſo

noch 2 bis 3 Stunden wartem i ia in So begann ich denn mein frugales Mahl, immer mit unruhigem Blicke auf die Thuͤr der Schaͤnke, ſobald ſie geoffnet ward, alle Eintretenden erſpaͤhend, oder wie man

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