Teil eines Werkes 
8. Band (1844)
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achtungsvoll und wich aus an die Wand. Adriana erwiderte ſeinen Gruß mit würdevoller Anmuth und ſchlüpfte die Treppe hinab.

Philemon geblendet von ihrer Schönheit und betroffen über ihre edle Haltung begriff nicht, wie Roſe Pompon, zu einer ſolchen Bekanntſchaft kam. „Geliebte Katze deines Mon-Mon,“ fragte er, „was iſt das für eine ſchöne Dame?“

„Eine meiner Mitſchülerinnen in der Erziehungsanſtalt großer Sathr, antwortete Roſe Pompon den Seidenhaſen ne⸗ ckend. Zugleich fiel ihr Blick auf einen Kaſten, welchen Phi⸗ lemon neben den Käſig und das Felleiſen geſtellt hatte. Sie ſtand auf und ſagte: „Das iſt gewiß wieder Familienſirop, den du mir da mitbringſt.“

Mon- Mon bringt ſeiner geliebten Katze noch etwas beſ⸗ ſeres mit, als das,“ antwortete der Student und drückte ihr zwei herzhafte Küſſe auf die roſigen Wangen. „Mon-Mon bringt ihr ſein Herz wieder mit.“

„Alter Witz!“ ſagte Roſe Pompon, den Daumen der lin⸗ ken Hand an die Naſenſpitze ſetzend und die übrigen Finger auf und nieder bewegend.

Philemon erwiderte dieſe Neckerei damit, daß er Roſe Pom⸗ pon um die Hüfte faßte. Das luſtige Pärchen ſchloß ſich ein.

Ende des achten Bandes.