Siebzehntes Kapitel. Das kleine und das große Geheimniß.
Agricola ahnte, daß der Beſuch der ältlichen Frau mit der traurigen Miene im Zuſammenhang ſtehn möchte mit dem Abenteuer der ſchönen jungen blonden Dame, welche drei Tage zuvor ſo angegriffen in die Fabrik gekommen war und unter Thränen nach Herrn Hardy gefragt hatte. Der junge Schmied fürchtete von neuem, die ſchöne Unbekannte möchte zu ſpät erfahren haben, daß ſie belauert und verfolgt war. „Ver⸗ zeihen Sie,“ ſagte er zu Angela, „das Erſcheinen dieſer Frau hat mich an etwas erinnert, wovon ich nicht mit Ihnen ſprechen kann, weil es ein Geheimniß iſt, welches ich für mich bewahren muß.“
Lächelnd erwiderte Angela: „Ich bin nicht neugierig auf dieß Geheimniß. Es kann in keinem Fall ſo bedeutend ſeyn, wie das große Geheimniß, auf deſſen vollſtändige Offenbarung ich geſpannt bin.“
„Wenige Worte noch und Ihr Wunſch wird erfüllt ſeyn. Wir laſſen immer noch den eigennützigen Speculanten ſpre⸗ chen. Er ſagt ſich: Meine Arbeiter ſind jetzt in der erwünſch⸗ teſten Lage, um viel arbeiten zu können. Wie habe ich es nun weiter anzuſtellen, um an ihrer Arbeit viel zu gewinnen?
Ich muß wohlfeil fabriciren und theuer verkaufen. — Wie fabrieire ich wohlfeil? Wenn ich am Rohſtoff erſpare, wenn


