Teil eines Werkes 
6. Band (1844)
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Fünfzehntes Kapitel. Das Gem einſchaftshaus.

Während die Wölfe einen grimmigen Angriff auf die Freſſer im Schild führten, hatte die Fabrik Hardy's ein feſttägliches Anſehen, welches zu der Heiterkeit des Himmels und zu der reinen Nordluft des ſchönen Märztags ſtimmte. Auf der Uhr des Gemeinſchaftshauſes der Arbeiter hatte es neun geſchlagen. Die Morgenſonne beſtrahlte dieſe anſehn⸗ liche Maſſe von Gebäuden, welche ſich eine Stunde von Paris in einer freundlichen und geſunden Lage befanden mit der Ausſicht auf die von dieſer Seite die große Stadt beherr⸗ ſchenden maleriſchen bewaldeten Anhöhen.

Das Gemeinſchaftshaus der Fabrikarbeiter Hardy's hatte ein überaus einfaches und freundliches Anſehen. Ein breiter mit Bäumen bepflanzter Weg trennte es von den Werkſtätten. Sein rothes Ziegeldach trat wie bei einer Sennhütte weit hervor über die weißen Außenwände, deren Einförmigkeit durch breite Backſteinpfeiler und durch die grüne Farbe der Sommerläden des erſten und zweiten Stockwerks auf angenehme Weiſe unterbrochen war. Die Fenſter der Wohnungen befanden ſich auf der Mittags⸗ und Morgenſeite. Vor ihnen breitete ſich ein 2u von zehn Morgen Flächen⸗ inhalt aus, theils mit kreuzförmigen Baumgruppen bepflanzt, theils zu Obſt- und Gemüsgärtchen eingetheilt.