Ja, ja, wir wollen auf ſie warten,“ rief ein Dritter.
„Wir werden uns in der Nähe ſehen,“ bemerkte ein Vierter.
Morok nahm das Wort und ſagte: „Wenn die Wölfe Freſſer ſehen wollen, warum gehen ſie nicht hin und heulen vor der Fabaik dieſer Ungläubigen, dieſer Atheiſten? Beim erſten Geheul der Wölfe würden ſie hervorkommen, und es gäbe Streit . .
„Es gäbe Streit,“ wiederholte Liegganznackt gedankenlos.
„Es müßte denn ſeyn, daß die Wölfe ſich vor den Freſſern fürchteten,“ ſetzte Morok hinzu.
„Du ſprichſt von Furcht?“ ſchrie der gewaltige Steinbre⸗ e zugehend. „Du ſollſt mit uns ziehen und uns ſtreiten ſehen.
Nun nahmen faſt alle übrigen Wölfe im Saal nachein⸗ ander das Wort.
„Die Wölfe ſich vor den Freſſern fürchten!“ „Das wäre das erſte Mal!“ „Streit! Streit! Das Ding muß ein Ende haben!“
„Es iſt nicht zum Aushalten. Wir im Elend und ſie im Wohlſtand!“
„Sie haben geſagt, die Steinbrecher wären dummes Vieh, gut genug, um in die Räder des Steinbruchs zu ſteigen, wie die Hunde in den Bratenwender,“ ſagte ein Sendling des
Baron Tripeaud.
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„Und ſie, die Freſſer, wollten ſich Kappen machen gus den Häuten der Wölfe,“ fügte ein Anderer hinzu.
Sie und ihre Weiber gehen nie in die Meſſe. Das ſind
Heiden, wahre Hunde!“ rief ein Helfershelfer des predigen⸗
den Abbe.


