Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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von mir die Rede... . Muth! .. Der Graf iſt ubrigens dringender als je. Er beſchwoͤrt mich, den 15. kuͤnftigen Monats als den Zeitpunkt unſrer Vermaͤhlung zu beſtim⸗ men. . Es muß ſein.. Geſtern.. haͤtte ich gezaudert.. dieſen unſeligen Zeitpunkt feſt zu ſeten, der fuͤr mich nur ſtets zu fruͤh kommt, . aber heute .. .“ und ſie erroͤthete, als ob es ihre eigene Schande betroffen hätte.. . „heute.. die Lage dieſes ungluͤcklichen Kindes . befiehlt mir dieſe Doppelheirath zu beeilen.“

Dann, immer noch im Leſen fortfahrend:

„Auf welches traurige, heut Abend noch vorgefallene Ereigniß ſpielt der Graf an?... Er will mir nichts dar⸗ uͤber ſagen . aus Furcht, mich zu ſehr zu erſchuͤttern. .. aber morgen. . . wird er mir Alles mittheilen... wenn ich wie gewoͤhnlich ihn annehmen kann... So will ich ihm denn antworten.“

Und damit verließ Miſtreß Wilſon ihr Schlafgemach, und ging in einen kleinen Salon, wo ſie immer zu ſchreiben pflegte.

Miſtreß Wilſon beendigte ihren Brief an den Grafen, als plötzlich Raphaele bleich, halbentkleidet und außer ſich in den Salon trat. 8

„O, es iſt ſchrecklich!“ rief das junge Maͤdchen, und warf ſich in die Arme ihrer Mutter. „Todt!“

„Mein Gott!... Was iſt denn?... Raphaele! ... von wem ſprichſt Du denn?“

„Das junge Maͤdchen! .. die Mutter des kleinen