Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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und einen Sohn zum Anbeten zu haben! . Einen Sohn hatte ich ſchon .. Oh, einen edlen Sohn! „ Oh⸗ wie Du ihn lieben wirſt, Deinen Bruder!“

„Eine Mutter! einen Bruder!“ fluſterte Bruytre, indem ſie ihrer Mutter Thränen für Thränen, Liebkoſungen für Liebkoſungen, Gluͤck fur Gluͤck wieder⸗ gab. —

Auf einmal ſchauderte Perrine Martin und ſagte ganz leis zu Bruyeren, die ſie an ihren Buſen gepreßt hielt:

„Man ruft Dich!“

„Mich, liebe Mutter?“

„Jal hore!

In der That erklang mitten durch ein Geraͤuſch ge⸗ ſchleppter Saͤbel, Pferdegetrabe, großer eiſenbeſchlagener Stiefeln und durch wirres Geſchrei, einen anwachſenden Tu⸗ mult, welchen die Aufregung Perrine Martins und ihrer Tochter ſie bis jetzt nicht hatte hören laſſen, die durchdrin⸗ gende und gewichtige Stimme des Herrn Beaucadet.

„Wir muͤſſen Bruyère haben,“ ſagte der Unteroffizier der Gensdarmerie, „im Namen des Geſetzes, das Jeder⸗ mann zu wiſſen verpflichtet, wo iſt Bruyere, ich will ſie verhaften

Wer möchte das Umſchlingen wilden Muttergefuͤhls beſchreiben köͤnnen, womit Perrine Martin, als dieſe Worte ihr Ohr trafen, ihre Tochter an ihren Buſen druͤckte, indem ſie ſich in dem Winkel niederkauerte, den die beiden Mauern