Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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Bweites Rapitel.

Der gute Rath.

Der aͤlteſte der beiden neuen Kunden Bruyeres ſchien kraurig zu ſein. Auch ſein Sohn, der ihn begleitete, ein Mann von etwa 40 Jahren, zeigte ſchwere Sorge. Die arme Frau ließ ſie alle Beide bei Bruyeren, von der ſie, ſo wie Herr Chouart, der gluͤckliche Pachter und Beſitzer einer ſo reichen Ernte, die er den guten Lehren Bruyeres verdankte, ſich einige Schritte entfernte.

„Was wollen Sie von mir, lieber alter Vater?“ fragte ſie den Greis mit wohlwollender und ſanfter Stimme.

„Meine kleine liebe Heilige,“ rief der Greis, und ſuchte durch dieſe Benennung die Art von Ehrfurcht und Vertrauen auszudruͤcken, welche ihm der Ruf Bruyeres einfloßte: „meine liebe kleine Heilige, ich komme Sie zu bit⸗ ten, Worte gegen unſer Ackerland auf der andern Seite des Thals auszuſprechen. Seit bald zehn Jahren, wo ich es von meinem Oheim ererbt habe, wird die Ernte immer