Teil eines Werkes 
1. Bandes 2. Theil (1847)
Entstehung
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ſem praktiſchen Wiſſen ausgeſtattet haben, welches blos eine lange Gewoͤhnung an laͤndliche Arbeiten und unermuͤdliches Studium der Geſetze und Erſcheinungen der Natur gewaͤh⸗ ren koͤnnen, denn die verſtaͤndige Beobachtung des Vergan⸗ genen dient faſt unfehlbar dazu, die Zukunft vorauszu⸗ ſehen.

Ohnſtreitig hatte ſich Bruyore mit ſeltenem Gluͤcke die Lehren und Fruͤchte einer andern Erfahrung als der ſelbſt angeeignet.

So erklaͤrt ſich das, was in dem Wiſſen Bruyirrs, in der Sicherheit ihrer Vorausſagungen, in der naiven Weis⸗ heit ihres Raths Außerordentliches lag. Einfache und un⸗

wiſſende Leute, deren Orakel Bruyere geworden war, muß⸗ ten alſo in ihr ein einigermaßen uͤbernatuͤrliches, oder wie ſie es nannten, behextes Geſchoͤpf erblicken.

Die neuen Kunden des jungen Maͤdchens beſtanden aus zwei Maͤnnern, von denen der Eine in reiferm Alter, der

Andre ein Greis mit weißen Haaren, und aus einer noch jun⸗ gen Frau, die ein Kind von 5 bis 6 Jahren auf ihren Knieen hielt, ſaͤmmtlich uͤbrigens aͤrmlich gekleidet.

„Was will Sie denn von mir, meine liebe Frau?“ fragte Bruyere mit theilnehmender, ſanfter Stimme die Frau, die das Kind auf den Knieen hatte.

Auf dieſe Frage entfernten ſich die beiden⸗ MWaͤnner einige Schritte weit, aus löblichem Gefuhle der Pr heit, von ihrer Gefaͤhrtin.

„Ach Du mein Gott, liebes Kind!“ antwortete die