Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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in dieſer Einode herrſchte, mit leiſer Stimme, nachdem er noch einen Augenblick umhergehorcht: „Es kommt Jemand. . . Du biſt verloren.“

„Ihr kennt Martin? . er iſt alſo aus der Fremde wiedergekommen?“ fragte der Fluͤchtling, ſtets die Gefahr vergeſſend.

Die Verlaͤugnung ſeiner ſelbſt in einem ſo furchtbaren Augenblicke ergriff den Wildſchutzen, und er fuhr fort:

„Martin iſt hier. .. er verdankt Dir viel, das weiß ich; in ſeinem Namen rette ich Dich auch, gleichviel ob ſchuldig oder nicht.“

Der Fluͤchtling ſchauderte.

„Aber verſprich mir bei der bruͤderlichen Freundſchaft, die Du Martin gelobt haſt, daß, wenn er es befiehlt, Du Dich ſelbſt dem Gerichte ausliefern willſt.“

„So bald mir Martin ſagt, liefre Dich aus. . ſo thue ichs.“

„Ich darf Dir glauben.. das weiß ich .. Du biſt gerettet.“

Nun ging der Wildſchutz einige Schritte weiter in ein dichtes Gehau, links von dem Anſtande, in dem er ſich ver⸗ borgen gehalten, und enchuͤllte muͤhſam den engen Eingang zu einer Art von Höhle. Die bewegliche Fallthuͤre, welche dieſe verſchloß, beſtand aus dichten Tannenreisbuͤndeln, und war mit mooſigen Steinen bedeckt und uͤber dieſe Erde geſtreut, auf welcher Brombeerſträuche W zeln geſchlagen hatten.