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den Schnee fallen. Warum ſo viel Schnee hier? . .. Ah! ich erinnere mich . . . wir ſind auf. — der Tournette . . . doch . . . (mit einem bölliſchen Gelächter) Du glaubſt meinen Gedanken zu erlauern . . . weil. .. er ſich verwirrt . . ich .. ich . . werde nicht mehr
ſprechen . .. Nobert.
Du wirſt unwillkürlich ſprechen .. oh! Kräfte! oh! nur die Kraft, um noch einige Minuten die Lethar⸗ ie meinen Geiſt beſchwert, zu be⸗ ſiegen . . .
Die Marquiſe iſt Anfangs durch eine äußerſte An⸗ ſtrengung ihres verſcheidenden Willens ſtille geblieben; bald aber dem Irrſinne preisgegeben, gegen welchen ſie lange gekämpft hat, ſchließen ſich ihre Augen, ihre Glieder werden durch krampfhafte Bewegungen geſchüt⸗ telt, ihr Buſen bebt, und mit ſtockender Stimme, mit einem leidenſchaftlichen Ausdruck ſpricht ſie:
Julian . . . mein Julian! . ..
Robert, der neben ibr knieet, ſchauert.
Was ſagt ſie? .
Die Marquiſe d'Alfi, irre redend.
Da biſt Du nun, armer Engel? Du weißt nichts davon, mein ſüßer Julian 2.. Nach Deinem Tode . .. petete ich Dich an! . Du glaubſt es nicht? Und dennoch iſt es wahr, meine Liebe!. . Das war der Gewiſſensbiß.
Robert.
Iſt das eine Falle? . . Stellt ſich dieſes Unge⸗ heuer wahnwitzig um, mich zum Mitleid zu bewegen? (Er ſchleppt ſich auf dem Schnee kriechend, mit Hülfe ſeiner Hände und ſeiner Kniee, bis zu der Marquiſe fort; er öffnet ein wenig die Augenlider dieſer mit dem Tode ringenden Frau; ſie hat ein ſtar⸗ res, glaſiges, ſchon halb verſchleiertes Ange.) Nein, ſie ſtirbt bald! Sie lügt nicht! Dh! mein Gott! ſie berent


