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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Kaum ſtehend, kann ſich die Marguiſe nicht auf ihren durch die Kälte gelähmten, durch die Müdigkeit erſtarr⸗ ten Beinen halten; ſie wankt und fällt in den Schnee bei dem Felſen, auf welchem ſie ſaß; ſie lehnt an dieſen Stein ihren durch die Kälte blau gewordenen Kopf an; die Flechten ihrer ſchwarzen Haare löſen und entrollen ſich; ihre eiſigen Hände ſinken träge an ihren Seiten herab; ihre großen dunkelblauen, unter ihren beſchwerten Lidern halb geſchloſſenen Angen haben noch nichts von ihrem Glanze verloren.

Robert.

Ich ſagte, Ihr ſtolzer Wille werde diesmal durch den Schlaf und ſpäter durch den Irrſinn des Todeskam⸗ pfes beſiegt werden.

Die Marquiſe d'Alfi mit Bangigkeit.

Durch den Irrſinn? . ich will nicht irrſinnig ſein . . . ich werde es nicht ſein . Ich werde völlig Herrin meines Geiſtes bleiben.

Robert. Ah! Sie fürchten den Irrſinn? Die Marquiſe dAlfi. Ich fürchte nichts. Robert.

Doch! Sie befürchten, vor mir . . . Ihren gehei⸗ men Gedanken . . . Ihre Verzweiflung, daß Sie das Leben verlaſſen ſollen, zu verrathen.

Die Marquiſe d'Alfi, mit Anſtrengung. Ich ſage Ihnen, daß ich keinen Irrſinn haben will⸗ keinen haben werde. Robert aufſtehend und ein paar uuſichere Schritte machend.

Oh! auch ich werde gegen dieſen lethargiſchen

Schlaf kämpfen .. . und wenigſtens die vollſtändige —

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