177 ſen, den Tod von ſehr nahe geſehen und ihm ins Geſicht
gelacht! Robert. Ja nachdem die Gefahr vorüber war! Die Marquiſe dAlfi.
Mein Gott, welch ein Widerſpruchsgeiſt ſind Sie! Beſteht in dieſem Angenblick die Todesgefahr nicht für mich? Sehen Sie mich zittern? Hören Sie mich ſeufzen? Warum zweiſeln Sie hartnäckig an meiner Lebensver⸗ achtung? Seien Sie offenherzig, ich wette, Sie würden viel geben, um den Grund meiner Gedanken zu kennen.
Robert.
Ich kenne ihn!
Die Margquiſe d'Alfi.
Das iſt anmaßend.
Robert.
Sie beklagen es grauſam, daß Sie das Leben verlaſſen müſſen, doch aus Hochmuth verbergen Sie Ihre verzweifelte Wuth.
Die Marquiſe d'Alfi.
Ihuen ſagen, ich beklage nicht den Verluſt des Le⸗
bens wäre eine Albernheit, doch .. Robert.
Mehr will ich nicht, Sie ſind beſtraft, mein Sohn iſt gerächt . . .
Die Marquiſe d'Alfi.
Sie unterbrechen mich, mein lieber Herr, das iſt nicht artig . Erlanben Sie mir, meinen Gedanken zu vollenden? ich beklage es allerdings, daß ich aus dem Le⸗ ben ſcheiden ſoll, ich fand das Leben ſo beluſtigend, ſo ſchön! . (nit einem ſpötiſchen Lächeln) beſonders ſeit ei⸗
Cornelia d'Affi. 12


