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Die Marquise Cornelia d'Alfi oder Der Annecy-See und seine Umgebungen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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vermag den unheimlichen Anblick dieſes ſchmalen, wüſten Gipfels, den der Abgrund auf allen Seiten umgibt, zu ſchildern.

Die Marguiſe, da ſie ihren Führer in den Raum die Strickleiter, das einzige Mittel des Hinabſteigens, welches ihnen blieb, ſchleudern ſieht, iſt Anfangs ſtumm vor Erſtaunen, dann ruft ſie:

Dieſe Leiter ſollte uns ja zum Hinabſteigen dienen? Robert mit ernſter Stimme. Wir werden nicht wieder hinabſteigen. Die Marquiſe d'Alfi, vor dem Blicke ihres Führers zurückweichend.

Was ſagt dieſer Menſch! (indem ſie ſich zu berubi⸗ gen ſucht, fügt ſie boffärtig beit) Was bedeutet das? Iſt das ein unverſchämter Scherz?

Robert, nnempfindlich, auf den ungeheuren Horizont deutend, den der Lehnſtuhl beherrſcht.

Marquiſe . . . Sie müſſen auf dieſe Welt verzich⸗ ten! Der Lehnſtuhl wird für uns ein Ort ewiger Ruhe

ſein. Die Marquiſe d'Alfi.

Wehe mir! Ich habe zum Führer einen Narren genommen. Ich bemerkte ſchon etwas Stieres in den Augen dieſes Menſchen!

Robert ergreift den Arm der durch das Erſtaunen und den Schrecken gelähmten Marquiſe, läßt ſie ein paar Schritte auf der Plattform des Lehnſtuhls machen und deutet mit dem Zeigefinger gegen Weſten.

Sehen Sie dort . . . dort . am Horizont .. . ſo weit das Auge reicht . . . jenen ſchwarzen Punkt, nach dem die glänzende Linie mündet, die ſich, aus jenem See hervorgehend, hinſchlängelt?