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wir gehen ſeitwärts, und Sie folgen allen meinen Be⸗ wegungen, indem Sie beſtändig Ihre Augen auf die meinigen geheftet halten . . . So werden Sie den An⸗ blick der Abſtürze vermeiden.“
„Gut,“ verſetzte Cornelia.
Robert nahm in ſeine Hände die Hände der Mar⸗ quiſe, die ſich ihm gegenüber ſtellte, und deren Blicke die ſeinigen nicht verließen. So rückte er ſeitwärts gehend mit ihr auf dem Felsblocke, der die Brücke bildete, vor, und Beide überſchritten nach und nach den Stein.
Dieſer Uebergang zwiſchen zwei Unermeßlichkeiten, der des Himmels und der des Abgrundes, dauerte kaum ein paar Secunden; doch während dieſer paar Secunden er⸗ ſchien eine ganze ſchmerzliche, verzweiflungsvolle Ver⸗ gangenheit vor dem Geiſte von Robert. Dieſe Fran, die ihm, beinahe um ihn zu berühren, gegenüberſtand, dieſe Frau, deren Hände er in den ſeinigen drückte dieſe Frau, mit der er einen ſtarren Blick wechſelte, dieſe Frau, die er zwiſchen dem Leben und dem Tode ſchwebend hielt, hatte Julian in den Selbſtmord getrieben „ So groß war der Abſcheu, den ſie ihm einflößte, daß er ſich ver⸗ rathen haben würde, hätte er noch ein paar Momente länger die Thätigkeit des Blickes und den Druck der Hand dieſes verhaßten Geſchöpfes ertragen müſſen . Als der Stein überſchritten war, rief er, indem er Cornelia die am letzten Pic, der zu erklettern blieb, befeſtigte Strickleiter zeigte:
„Endlich ſind wir an Ort und Stelle, wir berüh⸗ ren das Ziel.“
„Ich ſagte ja, ich werde dahin gehen!“ rief die Marguiſe d'Alfi berauſcht, triumphirend; und ſie eilte auf die Strickleiter zu und ſtieg raſch hinauf, während Robert, ebenfalls trinmphirend, indem er ihr mit einem wilden Auge folgte, murmelte:
Noch eine Sproſſe noch eine .. und dieſe .. . und dieſe letzie. . o mein Sohn Du


