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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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ſtalle, durch das Licht blendenden und von wahren Blumen⸗ büſchen, welche Tauſende von Spiegeln wiederſtrahlen, duftenden Gallerie getrennt iſt. Pietri geht die letzten Anſtalten überwachend hin und her; er reibt ſich die Hände und ſagt zu ſich ſelbſt: „Alles geht gut, Alles geht gut; der Major iſt völlig von der Fährte abgebracht, durch meinen geſt⸗ rigen Schritt in Ville⸗d'Avray. . Ah! Teufelsmajor! Du wollteſt den alten Pietri an Liſt überbieten .. Du weißt alſo nicht, daß er bei Nacht ſieht wie die Raub⸗ vögel, und daß er Dich vorgeſtern Nacht enkannt und ihm bis unter die Arcaden der Rue de Rivoli hatte folgen ſehen! Da er Dich auf der Lauer wußte, hat er auch geſagt und dieſen Spitzbuben Delmare ſagen laſſen, was er wollte, dieſen Delmare, den ich auf der Rückkehr von Ville⸗d'Avray getroffen, wohin er, wie er mir geſtanden, durch den hölliſchen Major gelockt worden war. Ja, dieſer hätte mir vielleicht meinen koſtbaren Delmare entriſſen, würde ich den Burſchen nicht zwiſchen meinen langen Krallen gehalten haben. Aber,“ fügte der Corſe bei, indem er ein paar Schritte nach der Gallerie machte, „ich ſehe den Adjutanten nicht er muß doch auch kommen, um einen Blick auf die Vorbereitungen zum Feſte zu werfen, während die Gräfin und ihre Tochter bei der Toilette ſind. Der Augenblick iſt vortrefflich, um mit Charles Bellecour zu ſprechen; ich konnte nicht früher mit ihm reden; das wäre unvorſichtig geweſen. Doch hier kommt er . Der Intendant ſah in der That in der Ferne Char⸗ les Bellecour in einem äußerſt eleganten Soirée⸗Co⸗ ſtume kommen; er ſah ſtrahlend aus und ging nicht, wie man zu ſagen pflegt, auf der Erde. Der Corſe ſtellte ſich, als ſähe er den jungen Mann nicht; doch dieſer trat gerade auf ihn zu und ſagte: „Herr Oberintendant der Feſte des Hauſes, ich ache Ihnen mein Kompliment.“ „Ah! Sie ſind es, Herr Charles,“ erwiederte