„Gut. Er ſoll warten,“ erwiderte der überraſchte Aigrigny 3 mit Verdruß, und gab dem Diener einen Wink, daß er hin⸗
aus gehn ſolle. Seinen Aerger verhehlend, wandte er ſich an Hardy mit den Worten: „Dieſem braven Handwerker muß es ſehr eilen, Sie zu ſehen, lieber Sohn, denn er iſt zwei Stunden früher gekommen, als beſtimtwär. Nun — es iſt noch Zeit. Wollen Sie ihn vorlaſſene „Lieber Vater!“ ſagte Hardy ungeduldig, „Siſehen ja, in welchem Zuſtand ich bin. Haben Sie doch Erbarmen mit 1 mir! Ich bitte Sie flehentlich um Ruhe — wäre es auch .
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die Ruhe des Grabes. Um's Himmels willen — Ruhe!“ „Einſt werden Sie den ewigen Frieden der Auserwählten
genießen, mein lieber Sohn, denn Ihre Thränen und Ihr
Jammer ſind dem Herrn wohlgefällig.“
Mit dieſen Worten ging Aigrigny hinaus. Hardy faltete verzweifelnd die Hände, ſank von ſeinem Stuhl herab auf die Knie und rief unter Thränen: „O Gott! Gott! Nimm . mich von dieſer Welt! Ich bin zu unglücklich! Und er beugte . ſein Haupt auf den Sitz ſeines Stuhls, verbarg ſein Geſicht in ſeinen Händen und weinte bitterlich.
Auf einmal ließ ſich ein immer lauterer Wortwechſel ver⸗ 1 nehmen, dann ein Geräuſch, als ob zwei Männer ſich balg⸗ ten. Endlich flog die Thür auf und Aigrigny taumelte rück⸗ lings herein.
„Wie, Sie wagen Gewalt anzuwenden?“ rief er, bleich vor Zorn, dem hereinſtürzenden Agricola zu.
„Ich wage Alles, um zu Herrn Hardy zu kommen,“ er— widerte der Schmied, welcher den Marquis aus dem Weg gerannt hatte, und eilte auf ſeinen, in der Mitte des Zim⸗ mers knieenden ehemaligen Herrn zu.


