Teil eines Werkes 
9. Band (1844)
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welche die Gewiſſen

zelen, den Jammer Wehklagen über die Tyrannei,

terdrücken will. Läßt man das Ge⸗ ſchrei gelten, ſo können auch die Inhaber von Biribi und Roulette die Freiheit des Einzelen anrufen und Appellation einlegen gegen die Verfügungen, durch welche die Spielhäuſer geſchloſſen worden ſind. Dieſe Schließung iſt ja am Ende

— auch ein Angriff auf die Freiheit der Spieler, welche frei⸗ S willig und freudig gekommen ſind, ihr Erbtheil in dieſen

Höhlen verſchlingen zu laſſen; — ſie iſt eine Tyrannei, geübt

gegen ihr Gewiſſen, welches ihnen erlaubte, die letzten Hülfs⸗

mittel ihrer Familie auf eine Karte zu verlieren. Ernſtlich geſprochen — welcher Unterſchied iſt zwiſchen einein Menſchen, welcher die Seinen durchs Spiel rouge ou noir (Schwarz oder Roth) beraubt und zu Grund richtet, und zwiſchen dem,

— welcher die Seinen beraubt und zu Grund richtet in der

Hoffnung glücklich zu ſetzen in dem Spiel Himmel und Hölle, welches gewiſſe Prieſter freventlich erſonnen haben,

— die Croupiers desſelben zu ſein ¹)?

Dem wahren Geiſte des Chriſtenthums widerſpricht nichts

S mehr, als dieſe ſchamloſen Veraubungen. Das Chriſtenthum

lehrt Bereuung der Fehler, Uebung aller Tugenden, Aufopfe⸗

*) Kürzlich haben die Démocratie Pacifique und der National von einer Erſchleichung geſprochen, welche Prieſter durch ſchändliche Mittel bewerkſtelligt haben in Betreff einer Erbſchaft von acht

WMillionen. Die Sache wird nächſtens vor die Gerichte kommen. Folgende Angabe, deren Echtheit wir verbürgen, iſt uns mitgetheilt Wir verſchweigen die Eigennamen darin.

* beſitzt, hak kürzlich vor dem Notar ** zu Paris eine Million

zu dem Zwecke, daß nach ſeinem Tod ein Jeſuitenhaus ge⸗

gründet würde, in welchem nur ſolche Kinder aufgenommen werden

X ſollten, deren Eltern und Großeltern nach eingezogener Erkundigung

als fromme Leute anerkannt wären. Es hat viele Mühe gekoſtet, der Urkunde dieſer Schenkung eine geſetzlich gültige Form zu geben. Die königliche Regierung hat ſogar lebhaften Einſpruch gethan, aber die Geſchicklichkeit der Söhne von Ignatius hat die Oberhand behalten. Die E. E. V. V. haben den Schenker ſo berückt, daß er im Ernſt verſichert: ohne ein Wunder, welches ihren Bedürf⸗ niſſen abgeholfen hat, würden die E. E. V. V. in der Poſtſtraße dieſen Winter Hungers geſtorben ſein. Herr * hat einige wohl⸗ habende Verwandte, aber auch ſolche, die mit Ehren arm ſind.

Herr *s, ein reicher Gewerbsmann, welcher die *Fabrik bei