Erſter Theil. Der Be ſch ü h
Erſtes Kapitel. Der uUnbekannte.
Tags darauf, nachdem der Pater Aigrigny durch Rodin ſo unſanft in die früher von ſeinem Socius innegehabte Stel⸗ lung hinabgedrückt worden war, fand nachfolgender Auf⸗ tritt ſtatt. Die Clovisſtraße iſt bekanntlich eine der einſamſten Stellen des St. Genovefenberges. Zu der Zeit unſerer Geſchichte beſtand das Haus Nro. 4 in dieſer Straße aus einem Ge⸗ bäude, durch welches ein dunkler Gang in einen kleinen düſte⸗ ren Hof führte. Hinten in dieſem erhob ſich ein zweites äußerſt elendes und verfallenes Gebäude.
Das Erdgeſchoß der Vorderſeite bildete einen halb unter⸗ irdiſchen Laden, in welchem Kohlen, Wellen, Gemüſe und Milch verkauft wurde. . .
Es ſchlug neun Uhr. Die Verkäuferin, genannt die alte
einem braunen Kleid von Barchent und mit einem Tuch von rothem Baumwollenzeug um den Kopf, ſtand auf der letzten Stufe der Treppe, die in ihre Höhle führte und beendigt eben die Ausſtellung ihrer Verkaufsgegenſtände, d. h. ſtellte auf die eine Seite ihrer Thür einen blechernen Mile
Arſene, eine alte Frau von ſanftem kränklichem Ausſehen in


